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Vierke direkt

Wenn besser noch nicht gut genug ist

Wer sein Qualitäts- und Umweltmanagementsystem zukunftssicher, langfristig und vor allem kundenorientiert aufstellen möchte, der kommt um eine Zertifizierung nach ISO-Normen nicht herum. Auch wir bei Vierke fanden es an der Zeit, unsere Prozesse wieder einmal auf den Prüfstand zu stellen und zu schauen: Wo können wir noch besser werden?

An den Vorbereitungen für die Zertifizierung nach den ISO Normen 9001(Qualität) und 14001 (Umwelt) arbeiten wir seit einigen Wochen gemeinsam mit dem Unternehmen AGIMUS aus Braunschweig. „Vor allem die Zufriedenheit der Kunden steht für uns dabei im Vordergrund – und hier gilt: Besser ist uns noch nicht gut genug – wir suchen das Optimum“, so Geschäftsführerin Wibke Berger. Im intensiven Austausch mit AGIMUS geht es jetzt darum, das Qualitäts- und Umweltmanagementsystem zu durchleuchten, im Hinblick auf die Anforderungen der ISO-Normen zu checken und gegebenenfalls anzupassen oder neu aufzubauen. 

Mehrwert für die Kunden
„Die ISO-Normen sind natürlich kein Selbstzweck, sondern es gibt ein ganz klares Ziel: Das neue Managementsystem muss einen Mehrwert bieten – für das Unternehmen und vor allem für die Kunden“, so Projektleiter Adrian Galetzky von AGIMUS. Dafür werden sämtliche Prozesse im Unternehmen durchleuchtet – in enger Abstimmung mit den Mitarbeitern der einzelnen Bereiche. „Wichtig ist es, wirklich alle Aspekte – insbesondere auch das Umfeld des Unternehmens, miteinzubeziehen“, betont Galetzky. Dazu gehört aber nicht nur Dinge wie die Marktlage der jeweiligen Branche, sondern beispielweise auch politische und demografische Rahmenbedingungen. Die Anforderungen aller, die mit dem Unternehmen in Berührung kommen, werden dabei beleuchtet – an erster Stelle natürlich der Kunden, aber auch von Lieferanten, Mitarbeitern, Banken oder sogar Nachbarn. Galetzky: „Haben wir diese Daten gesammelt, dann überlegen wir, welche Risiken und Chancen entstehen daraus und inwiefern beeinflusst das unsere Produkte und Prozesse.“

Nachhaltigkeit im Focus

Ausnahmslos alle Abläufe stehen dabei auf dem Prüfstand: Ob Managementprozesse wie Unternehmensplanung, Personal, Controlling und Marketing oder der Vertrieb von der Akquise über die Produktion bis hin zum Versand. Aber auch Stützprozesse wie Rechnungswesen, Kommunikation oder Wissensmanagement werden untersucht. Geprüft wird zudem, ob alle wesentlichen Ressourcen zur Verfügung stehen, um das Produkt oder die Dienstleistung in adäquater Weise zu erbringen: Sind die Kompetenzen vorhanden? Sind die Betriebsmittel, nötige Unterlagen und Arbeitsanweisungen da? Sind die richtigen Mitarbeiter an der passenden Stelle? Stimmen Qualität, Kosten und Termintreue in den einzelnen Bereichen? Auch das Thema Nachhaltigkeit nimmt dabei eine große Rolle ein. „Für uns ist dieser Bereich sehr wichtig, denn Themen wie Umweltschutz, Schonung der Ressourcen sowie gute Arbeitsbedingungen werden in Zukunft einen sehr großen Raum einnehmen und für unsere Kunden immer entscheidender - auch im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit“, erklärt Wibke Berger.

Für langfristigen Erfolg

„Für alle Prozesse wird schließlich die erforderliche Dokumentation erstellt in Form von Arbeitsanweisungen, Checklisten und ähnlichem“, so Adrian Galetzky. „Das geschieht gemeinsam mit den Mitarbeitern, die in der Regel am besten beurteilen können, was für einen sicheren Prozess notwendig ist.“ Am Ende soll als Mehrwert das Unternehmen schlanker, innovativer und wirtschaftlicher als vorher dastehen. Im nächsten Schritt geht es dann darum, Unternehmensziele festzulegen, Verbesserungsmaßnahmen zu steuern und auch die Unternehmensleistung zu bewerten. „Insgesamt dauert die Vorbereitung eines Zertifizierungsprozess rund ein Jahr“, so Galetzky. „Dafür sind dann am Ende alle Voraussetzungen für einen langfristigen wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens geschaffen.“